Michele Laghi enttäuschend

Die Erfolgswelle der Schweizer Snowboarder ebbt an der FIS-WM in Murau-Kreischberg nicht ab. Nach dem Silbergewinn im Riesenslalom am Sonntag errang Simon Schoch gestern im Parallel-Slalom hinter Weltmeister Sigi Grabner (Ö) und Mathieu Bozzetto (Fr) seine zweite Medaille. Eine weitere Enttäuschung erlebte dagegen der einzige Liechtensteiner WM-Starter Michele Laghi. Der 28-jährige Schaaner erreichte mit dem grossen Rückstand von 2,3 Sekunden auf den für das Finale berechtigten 16. Rang lediglich Platz 47. <<Nach der Enttäuschung im Riesenslalom war bei mir die Luft draussen. Gestern hat nichts zusammengepasst>>, so Laghi, für den es deswegen auch von Trainer René Brunner Kritik hagelte. <<Den ersten Steilhang bin ich zu wenig konsequent gefahren, danach war das Rennen gelaufen.>>

Für Laghi ist nun die WM gelaufen. Er wird am Sonntag das Boardercrossrennen auslassen, dafür am Samstag beim FIS-Parallel-Riesenslalom in Pozza di Fassa (It) teilnehmen. Vorerst nutzt er jedoch die optimalen Bedingungen in Kreischberg, um am Donnerstag und Freitag zusätzliche Trainingseinheiten zu absolvieren.